Sonntag, 7. April 2024

Mildura

Hallo Freunde,
heute bin ich nach Mildura gefahren. Viel gibt es nicht zu berichten. Anfangs war die Strecke noch relativ interessant zu fahren. Aber nach kurzer Zeit kam dann doch wieder die Einöde des Outbacks durch. Ab der Grenze zu Victoria würde ich sagen beginnt so die Wein und Obst Gegend. Natürlich war auch wieder eine Zeitzone im Spiel. Schwupps fehlt eine Stunde oder war's nur eine halbe Stunde. Ach ich weiß nicht mehr.
Das Motel in Mildura gefällt mir. Das Zimmer ist sehr groß und das Motorrad parkt direkt davor. Zum Sonnenuntergang habe ich den "Mildura Working Man's Club" aufgesucht. Angeblich hat es die längste Theke der Welt. Habe ich noch nicht gefunden... Dafür werde ich nun der Sportsbar einen Besuch abstatten. 

Viele Grüße,
Mario

Ps. 
Geschichte
Die Geschichte der Stadt Mildura und des Mildura Working Man’s Club erstreckt sich über 125 Jahre und wir können auf eine der erstaunlichsten Kolonialisierungsgeschichten Australiens zurückblicken. Die Geschichte unseres Clubs ist eine der wenigen auf der Welt, die parallel zur Geschichte seiner eigenen Stadt verläuft.

Der Mildura Working Man’s Club war einst für die „längste Bar der Welt“ mit einer Länge von 298 Fuß 7 ½ Zoll (ca. 91 Meter) bekannt und ist weithin bekannt. Fortschritt und Modernisierung der Einrichtungen des Clubs führten dazu, dass die längste Bar 1995 entfernt und an ihrer Stelle eine praktischere Bar und ein modernes Dekor errichtet wurden, um die langfristige Überlebensfähigkeit dieses großartigen Gemeindesymbols sicherzustellen. 

Freitag, 5. April 2024

Coober Pedy II

Hallo Freunde,
Da ich den gleich Weg zurück fahre, übernachte ich wieder im Mud Hut Motel, Coober Pedy. Das hatte mir das letzte Mal echt sehr gut gefallen. Normalerweise kann man hier auch unter der Erde schlafen. Das macht man, weil es hier im Sommer brüllend heiß wird. In Coober Pedy werden Opale gefördert. Die ganze Gegend ist durchwühlt. Wenn man hier 2-3 Nächte bleibt, kann man sich auch eine Miene anschauen und andere Highlights besichtigen. Ich bin nur auf der Durchreise. Ich habe gerade so viel Glück mit dem Wetter, dass ich es ausnutzen möchte, wenn möglich ohne Regen, bis nach Melbourne zu kommen. 4 Tage habe ich noch vor mir. Die Übernachtungen sind alle gebucht. Kein Zelt mehr. Im Outback ist mit Sonnenuntergang die Party vorbei. Dann ist ruckzuck nix mehr los. Im Prinzip ist von 20.00 Uhr bis 8.00 Uhr Nachtruhe. Hier gibt es kein Irish Pub oder ähnliches, wo man noch einen Absacker trinken könnte. Diese Art von Einsamkeit ist dann auch mal genug. Morgen bin ich wieder in Port Augusta. Das letzte Mal war Ostern und somit auch dort Tote Hose. Das wird jetzt hoffentlich etwas anders sein.

Viele Grüße, 
Mario 

P. S. Etwa 25 km vor Coober Pedy wird man hingewiesen, dass man für die nächsten 50 km Handy Empfang hat, dank Telstra (Netzanbieter). Ist doch nett. Ansonsten ist man hier eher offline unterwegs. 

So manch ein Roadhouse hält sich exotische Haustiere. 
Die Landschaft um Coober Pedy ist gekennzeichnet von den Abraumhalden der Opal Mienen. 

Amazon Music App 🙈

Hallo Freunde,
heute bin ich bei erfrischenden 12°C von Kulgera aus nach Coober Pedy gestartet. Damit ich etwas Unterhaltung in der Einöde habe, kam ich auf die Idee, Musik zu hören. Habe ja schließlich alles notwendige dabei: Handy, Headset, volle Akkus und Lieder, die ich natürlich vorab runtergeladen habe, um sie auch offline hören zu können. Im Outback gibt es kein mobiles Internet und das WLAN vom Roadhouse reicht von der Zapfsäule bis zum Tresen. So war klar, dass ich offline sein werde, sobald ich das Roadhouse im Rückspiegel verliere. Soweit so gut. Musik läuft, alles super. 
Kulgera liegt im Staat "Northern Territory" und Coober Pedy in "South Australia". Nach nur wenigen Kilometer überquert man die Grenze und damit gilt auch eine andere Zeitzone. Dies ist für die Amazon Music App Grund genug, den Dienst zu quittieren. Nix geht mehr. Fehlermeldungen bezüglich Unstimmigkeiten bei der Uhrzeit zwingen zu einem außerplanmäßigen Stopp auf dem Highway. Der Highway ist eine bessere Landstraße ohne Seitensteifen. So eier ich nun mit der App umher und dabei fiel mir ein, dass hier natürlich auch Road Trains unterwegs sind. Road Trains sind Trucks mit 53 Meter Länge, 4 Anhänger, 120 Tonnen schwer und haben 1 km Bremsweg. Die halten für niemanden an, davon Zeugen die vielen tausenden Kängurus auf der Straße. Den Road Trains steht man besser nicht im Weg. Wie ein Känguru wollte ich nicht enden und so beeilte ich und war froh, dass die App nach einigen Minuten wieder Musik spielte.

Jetzt frage ich mich natürlich schon, wieso ein Zeitzonen Wechsel zum Ausfall der App führen kann? Zeitzone: Das hat was mit der Rotation der Erde und den Stand der Sonne zu tun. Wer es genauer wissen möchte, kann es gerne bei Wikipedia nachlesen. Für die Entwickler bei Amazon scheint dies unbekannt zu sein. Ich vermute, ist nur eine Vermutung, dass man bei Amazon eine Abteilung gegründet hat und dort all die Entwickler des Hauses versammelt hat, die man besser nirgendwo anders dran lassen sollte. Genau diese Abteilung entwickelt die Music App. Nehmt den Leuten bitte die Rechner weg. Sie sollten nie wieder etwas zwischen die Finger bekommen, was mehr Rechenleistung hat, als ein Hammer!
Wenn ich mir vorstelle, Amazon würde die Software für Flugzeuge bauen: Oh, neue Zeitzone, wir schalten sicherheitshalber mal besser die Triebwerke ab 🙈
Es geht ja nicht darum, einen Satelliten auf einen Asteroiden zu landen. Das Teil soll einfach nur MP3 Files abspielen, die vorab auf dem Handy gespeichert wurden. Kann doch nicht so schwer sein. 
Die App ist einfach nur krank. Bitte verhindert Schlimmeres und gebt den Entwickler Hämmer statt Rechner! 

Donnerstag, 4. April 2024

Good Bye Uluru

Hallo Freunde,
heute beginnt der Rückweg nach Melbourne. Der nächste Halt ist Kulgera. Das ist nur 320 km entfernt. Daher kann ich es morgens ruhig angehen lassen. Mein Tag beginnt erstmal wieder mit einem Besuch bei der Tankstelle. Da gibt es Kaffee und Sandwiches. Letzte Nacht war es richtig kühl geworden. Die App zeigte 14°C 🥶. Das ist so knapp an der Grenze von meinem Schlafsack.
Die Fahrt bis Kulgera ist wenig aufregend. Ich bin noch mal am Mount Conner vorbei gekommen. Den Uluru konnte ich im Rückspiegel nicht mehr ausmachen. 
Im Roadhouse Kulgera war ich bereits vor 4 Tagen und hatte das Zimmer bereits für heute gebucht. Dummerweise hatte ich vergessen, den Schlüssel beim auschecken abzugeben. Nunja, war wohl auch nicht weiter schlimm. Sie waren froh, dass der Schlüssel sich wieder abgefunden hat. 
Hier ist ja ansonsten nicht viel los. Werde wohl ab 18.00 Uhr mal die Happy Hour testen 🍺🤣

Viele Grüße, 
Mario 

Typisches Frühstück von der Tankstelle. 
Besucher gab's auch. An der Camp Kitchen findet man immer was. 
Letzter Blick auf den Mount Conner. 
Bestes Wetter. Wolkenfrei. 26°C. Etwas windig. 

Day Off am Uluru

Hallo Freunde,
Gestern habe ich mal nichts gemacht. Naja, sagen wir mal, ich bin nicht Motorrad gefahren. 
Früh morgens habe ich vom örtlichen Aussichtspunkt den Sonnenaufgang vom Uluru gefilmt. Danach ging ich zur Tankstelle und habe Frühstück besorgt. Zurück am Campingplatz und nach dem Frühstück habe ich das Zelt auf einer anderen Stelle aufgebaut, wo es kein unsägliches stacheliges Unkraut gab. Bei der Gelegenheit habe ich das Innenzelt gesäubert, denn ab jetzt will ich eigentlich nicht mehr zelten. Wäsche habe ich auch noch gewaschen und den Seitenkoffer habe ich auch wieder befüllt.
Tagsüber habe ich mir das Ressort angeschaut. Ein Supermarkt und eine handvoll Restaurants und Souvenirs Shops. 
Am Nachmittag habe ich noch 2 Männer aus Deutschland kennengelernt, den Mario und den Enrico. Wir haben uns unterhalten und sind dann zusammen wieder zum Aussichtspunkt gelaufen, um uns den Sonnenuntergang anzuschauen. 
Die letzte Nacht war schon sehr kühl. Die App zeigt 14°C. Die tropischen Nächte sind wohl damit vorbei. Zum Glück habe ich einen Pullover, Mütze und Jacke dabei.
Heute trete ich den Rückweg nach Melbourne an. 6 Tage habe ich dafür eingeplant. Am Dienstag habe ich schon einen Termin für den Austausch der Ausrüstung ausgemacht. Für Freitag habe ich einen Reifenwechsel organisieren können. So sollte alles bestens vorbereitet sein, wenn Sandy ankommt und wir dann zusammen unsere Tour fahren. 

Wünsche Euch allen einen gute Zeit, 
Mario 



Dienstag, 2. April 2024

Kata Tjuta - Valley of the Winds

Hallo Freunde,
heute bin ich zu den Felsen gefahren, welche nur wenige Kilometer entfernt vom Uluru sind. Dort habe ich eine Wanderung unternommen und war erstaunt, welch eine Welt sich hinter den, bis zu 500 Metern Hohenheim Felsen, befinden.
Zum Abendessen Glück war es heute nicht so heiß wie gestern. Aber ich werde gleich mal den Pool testen. 
Die Zeltwiese ist übersät mit kleinen stachelige Zeugs. Das ist scheine Früchte von dem "Rasen" zu sein. Diese stechen alles durch. Mein Zeldboden ist wahrscheinlich durchlöchert wie ein Sieb. Also wie man so ein Mist machen kann, ist mir völlig rätselhaft. Habe nun eine Picknick Decke gekauft und hoffe, dass ich damit schlimmeres verhindern kann. 

Viele Grüße,
Mario 

Montag, 1. April 2024

Uluru (Ayers Rock / The Rock)

Hallo Freunde,
dies ist ein sehr emotionaler Moment für mich. Bei Barkly Homestead hat mich die Flut zur Umkehr gezwungen. Es folgte eine irre Rallye durchs Outback, im Kampf gegen die Zeit, den Schmerz, den Regen, den Wind und die Einsamkeit. Nun endlich habe ich das Ziel aller Ziele, den Uluru (The Rock / Ayers Rock), bei bestem Wetter, erreicht.
Ich bin sehr glücklich und danke allen, die mir bei diesem Vorhaben geholfen haben.

Liebe Grüße,
Mario

P. S. Zum Sonnenuntergang gab der Berg noch mal alles. Da weiß man, warum Australien auch der rote Kontinent genannt wird. 

Goodbye Melbourne

Hallo Freunde, jeder Urlaub neigt sich mal dem Ende zu. Vor 3 Tagen, am Dienstag, sind wir von Geelong nach Melbourne gefahren und haben das...